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John Maeda
"Der einzige Weg für eine künstlerische Technologie liegt bildlich gesprochen darin, Augen und Sinne des Künstlers mit den Händen und dem Verstand des Technikers zu verbinden. Das Ergebnis einer solchen Zusammen arbeit übertrifft dann alle Erwartungen von Künstler und Techniker"(John Maeda)
Biographie -Geboren in Seattle als Sohn Japanischer
Einwanderer
Design
By Numbers Maeda sieht wahres Können
eines digitalen Designers in der Programmierung. Das Erlernen von Programmieren
erfordert viel Übung und Talent, ähnlich der Malerei.
Da in der digitalen Gestaltung Programmkenntnis an die Stelle von technisch-motorischem
Geschicklichkeit getreten ist, wird sie leicht (fälschlicherweise) mit
Können gleichgestellt. Da jedes Programm nur limitierte Kreativität
ermöglicht, sollte ein Gestalter seine eigenen Programme erstellen können. Beipiele: http://dbn.media.mit.edu/examples1.html Design By Numbers ist jedoch nicht
als Versuch zu verstehen, dem Computer die Gestaltung zu überlassen, und somit
den Designer zu ersetzen, so Maeda:
Reactive
Books Sein Ziel
des intensiveren Verstehens und Kombinierens der zwei Medien Papier (Haptik,
Print) und Computer (Programmieren) verfolgt John Maeda seit 1995
mit seinen im Digitalogue-Verlag erschienenen "Reactive Books". "The
Reactive Square", 1995
Aesthetics & Computation Group Anemone
Anemone in Aktion:
"Die allgemeine Wahrnehmung des Computers als ein Gegenstand mit Bildschirm, Keyboard, und Maus führt von der echten Identität des Computers als rein konzeptionelle Masse weg."(John Maeda)
Als alternatives Visuelles Format anstelle der gewohnten Ordner und Fenster stellt "Atmosphere" eine Datenwolke dar. Die in der ACG entwickelte Installation (momentan im Museum of Modern Art) wird durch drei Interface-Terminals ergänzt, an denen die Daten-Visualisierungen manipuliert werden kann. quicktime: http://acg.media.mit.edu/concepts/volume04.html
"Die Entwürfe der Studenten, die den Computer schlichtweg als Medium aus Plastik betrachten, sind genauso variationsreich, als hätte man ihnen Metall, Plastik oder Sperrholz als künstlerischs Utensilien zu Verfügung gestellt. Die Kreativität auf diese Art und Weise zu Fördern, kann mit dem unglücklichen Drang unserer Gesellschaft in Widerspruch stehen, die zwei unterschiedliche Denktypen hervorbringt: Der eine ist technisch begabt und humanistisch nicht zu gebrauchen, während der humanistisch begabte im technologischen Bereich ungeschickt ist. Solche Grenzziehungen scheinen unproduktiv zu sein, wenn man bedenkt, dass wir mehr als je zuvor Menschen brauchen, die die Technologie humaner gestalten und vor allem eine Verbesserung der Gesellschaft statt der Technologie anstreben." (John Maeda)
Quellen Kurzreferat von Rüdiger Schlömer, FH Aachen Design, 04.Mai 2001
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